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»Werner Posch als FSG Vorsitzender wiedergewählt!«

„Je größer die Veränderungen in der Arbeitswelt desto wichtiger sind Gewerkschaften“

Bei der Fraktionskonferenz der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) wurde der langjährige Vorsitzende Werner Posch erneut in seiner Funktion bestätigt. Der 57jährige Dornbirner wurde eindrucksvoll mit 100 Prozent Zustimmung wiedergewählt. In seiner Rede ging Werner Posch u.a. auch auf die grundlegenden Veränderungen in der Arbeitswelt und die z.T. dramatischen Auswirkungen auf die Beschäftigten ein.

Neuerungen in der Arbeitswelt sind oft Sackgassen für ArbeitnehmerInnen Werner Posch: „Die Sozialdemokratie kämpft seit ihrer Gründung um die gerechte Verteilung des gemeinsam erwirtschafteten gesellschaftlichen Ertrags. Das ist eine der zentralen Grundfesten unserer Gemeinschaft.“ Und weiter meint der Vorsitzende der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen: „So manche Neuerung in der Arbeitswelt verspricht den ArbeitnehmerInnen das Blaue vom Himmel. Die Realität ist dann zumeist tiefes Schwarz.“ Als Beispiel nennt Posch die Forderung der Wirtschaft nach Einführung flexibler Arbeitszeiten. Und wörtlich meint er: „Es ist klar, dass die Vorteile dabei hauptsächlich auf Seiten der Unternehmen liegen.“ Weitere große Herausforderungen für die Gewerkschaften sieht Werner Posch jedoch auch noch auf anderen Gebieten. Etwa in der Digitalisierung die zunehmend menschliche Arbeitskraft überflüssig macht. Der FSG-Vorsitzende dazu: „Es bleibt unsere ureigene Aufgabe in diesen und anderen wichtigen Fragen an der Seite der KollegInnen zu stehen und für gerechte und faire Lösungen zu sorgen.“

Verschlechterungen nach Neuwahlen auf Bundesebene verhindern! Mindestlohn, atypische Beschäftigungsverhältnisse, Steuergerechtigkeit und die Sicherung der Finanzierung eines gerechten Gesundheits- und Sozialsystems stünden weiter auf der Agenda der sozialdemokratischen GewerkschafterInnen. „Die aktuelle politische Situation auf Bundeseben, die Aufkündigung der Koalition durch den ÖVP-Außenminister darf nicht dazu führen, dass wir ArbeitnehmerInnen nach der Neuwahl im Herbst mit Verschlechterungen konfrontiert sind. Daher gilt es – mehr denn je – zusammen zu stehen und den sozialdemokratischen Bundeskanzler auch im Wahlkampf mit aller Kraft zu unterstützen. Es steht viel auf dem Spiel. Die schwarz-blaue Regierung Schüssel hat gezeigt, wie sehr in einer solchen Konstellation ArbeitnehmerInnen- Interessen unter die Räder kommen.“  Dazu dürfe es nicht wiederkommen, so der FSG-Vorsitzende abschließend.

Das neu gewählte FSG Präsidium Bei den Wahlen wurden außerdem Norbert Loacker, Gerhard Flatz, Reinhard Stemmer, Elke Zimmermann, Franz Mähr und Christian Mikulcak als StellvertreterInnen, Patricia Zangerl als Schriftführerin ins FSG Präsidium gewählt. Als Kassierin fungiert Barbara Marte.

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