Aktuelles

»Welle der Solidarität«

Nur noch 2 Wochen: Unterschreiben auch Sie die Petition!

Der Ärger über das Missmanagement der Post in Vorarlberg ist groß. Die Unterschriften-Initiative von AK-Vizepräsidentin, LAbg. Manuela Auer hat schon über fünftausend UnterstützerInnen gefunden. Und noch ist nicht Schluss. Manuela Auer: „Am 22. Februar ist der für das Versagen verantwortliche oberste Manager der Post,  Generaldirektor Pölzl, in Vorarlberg. Diesen Anlass werde ich nützen, um ihm die Unzufriedenheit und die Forderungen der VorarlbergerInnen zu übermitteln.“

Eine Petition zur Unterstützung der Postbediensteten!

In der Petition geht es zum einen um die unzumutbaren Arbeitsbedingungen, die schlechte Bezahlung und den  unglaublich hohen Zeit- und Leistungsdruck der Postbediensteten. Zum anderen jedoch auch darum, jenen Gewerkschafter zu unterstützen, der über Wochen und Monate versucht hatte, eine Lösung zu finden und sich öffentlich vor seine KollegInnen gestellt hatte.

Der Vorsitzende der Vorarlberger Postgewerkschaft, Franz Mähr, muss sich deswegen nämlich mit einer Unterlassungsklage des Postmanagements auseinandersetzen.

Zuerst die Unwahrheit, dann eine Klage!

Die AK-Vizepräsidentin dazu: „Das monatelange beinahe flächendeckende Versagen der Postzustellung und der damit
verbundene Verstoß gegen das Postgesetz wäre eigentlich dazu geeignet, die verantwortlichen hochbezahlten Manager zur Verantwortung zu ziehen. Dies umso mehr, als auch die Vorarlberger Bevölkerung über Wochen angelogen wurde. Es ist meines Wissens wohl einmalig in Österreich, dass ein Personalvertreter, dessen Aufgabe die Vertretung der Belegschaft ist, deswegen vom Arbeitgeber vor Gericht gezerrt wird. Besonders skandalös ist dies, weil dies in einem
halbstaatlichen Unternehmen geschieht.“

Unterstützen Sie die Petition, damit die Post endlich wieder funktioniert!

Bis zum 22. Februar will die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen weiter für die Unterstützung der Postpetition werben. Auf www.postbedienstete-unterstuetzen.at kann man sich eintragen, wenn man die drei wichtigen Forderungen unterstützen möchte.

1. Mehr Personal einzustellen und die Zustellbezirke realistisch zu verkleinern, um eine ordentliche Zustellung sicherzustellen.
2. Die MitarbeiterInnen fair zu bezahlen und eine funktionierende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
3. Die Klage gegen Franz Mähr zurückzuziehen und alle Repressalien gegen ihn und seine KollegInnen fallen zu lassen!

Zurück