Aktuelles

»Mitarbeiter sind Leidtragende«

AK-Vizepräsidentin Auer: „Schluss mit dem Missmanagement bei der Post“!

Die Missstände im Management der Post dauern an! Leidtragende sind die BriefträgerInnen, die Tag für Tag mit vollem Einsatz Sonderschichten machen und zusätzliche Zustellgebiete übernehmen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Seit vielen Jahren weisen die BelegschaftsvertreterInnen der Post auf die Zustände im Bereich des Personalwesens hin. "Zu wenig Personal, zunehmender Druck auf die MitarbeiterInnen, schlechte Arbeitsbedingungen führen dazu, dass Krankenstände und Burn out Fälle unter den MitarbeiterInnen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen sind. Viele MitarbeiterInnen haben zudem der Post den Rücken gekehrt und sich eine andere Arbeit gesucht“, kritisiert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer. Die zuverlässige Zustellung der Brief- und Paketsendungen sei dadurch nicht mehr gewährleistet, was zu Problemen bei vielen Postkunden führe.

Postmanagement soll seine Hausaufgaben machen!
In Vorarlberg führe diese vom Management verursachte Postkrise dazu, dass es in weiten Teilen Vorarlbergs zu großen Versorgungslücken komme. Manuela Auer: „Aber anstatt der Problematik mit entsprechenden lösungsorientierten Maßnahmen zu begegnen, führt das Management einen rigorosen Kampf gegen die BelegschaftsvertreterInnen. Mit Maulkorberlässen und Drohungen wird jedoch kein Brief ordnungsgemäß zugestellt, kein Paket zeitgerecht ausgeliefert.“

Post darf nicht kaputt gespart werden!
„Bei einem Gewinn (EBIT) von 102,1 Mio Euro im ersten Halbjahr 2017 dürfen sich die Öffentlichkeit und die  MitarbeiterInnen der Post erwarten, dass das hochbezahlte Postmanagement auch Mittel für mehr Personal und eine zeitgerechte Ausstattung der MitarbeiterInnen aufbringt“, so die AK-Vizepräsidentin. Möglicherweise muss man das Postmanagement angesichts der aktuellen Situation an das Postgesetz erinnern. Dort wird die Post im §10 verpflichtet,
dass die Zustellung von Brief- und Paketsendungen im Regelfall an fünf Werktagen pro Woche zuzustellen ist.“ Und weiter: „Ich fordere das Management auf, sich mit den ArbeitnehmervertreterInnen auf eine sofortige Lösung der Personalprobleme zu verständigen.“

Zurück