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»Demo für faire Bildung!«

Für eine Zukunft, in der alle Kinder einen Platz haben

Für die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen ist Bildung das wichtigste Kapital einer demokratischen Gesellschaft. Landesvorsitzender Werner Posch: „Wie anders sollen wir die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern, wenn nicht durch ein Bildungssystem, in dem die nachwachsenden Generationen mit den notwendigen Fähigkeiten ausgestattet
werden, die Zukunft unseres Landes erfolgreich zu gestalten? Dazu gehört ein chanchengerechtes Bildungssystem, dazu gehört eine Gesellschaft des Miteinanders und des sozialen Friedens!“

Gemeinsam mit Gerhard Unterkofler, Vorsitzender der Pflichtschullehrergewerkschaft (FSG), ist Posch überzeugt: „Die von der Bundesregierung angekündigten und zum Teil bereits beschlossenen Maßnahmen im Schul- und Bildungsbereich stellen die Grundsätze eines zukunftstauglichen Bildungssystems abrupt in Frage.“ Die schwarz/türkis/blaue Bundesregierung habe in nur drei Monaten wertvolle Errungenschaften der Bildungspolitik zunichtegemacht.

Einsparungen auf Kosten der Kinder

Unterkofler dazu: „Es gibt kein Geld mehr für die Integration von Flüchtlingskindern, das Geld für die Ganztagesbetreuung wird pro Jahr nicht nur halbiert, sondern der Ausbau an den Volksschulen gänzlich gestoppt!“ Und weiter: Wir brauchen bedeutend mehr Geld im Bildungsbudget: Die Schulen benötigen SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen, FreizeitpädagogInnen, ErzieherInnen sowie Fachpersonal für Familienberatung und Integration. Und die Volksschule wartet schon seit Jahren auf die Einführung des Zweilehrersystems.“

Aufruf zur Demo

„Von all diesen Forderungen sind wir meilenweit entfernt“, kritisieren Posch und Unterkofler. „Deshalb unterstützen wir die von der PRIM (Vorarlberger Plattform für Reformpädagogische Initiativen & Mehr) geplante Demonstration am 20. April in Bregenz - Beginn ist um 14 Uhr am Kornmarktplatz. „Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie die rückwärtsgewandte
Bildungspolitik Projekte wie die – übrigens von allen Regierungsparteien beschlossene - „Gemeinsame Schule für Vorarlberger“ in der Versenkung verschwindet. Wir wollen es laut sagen, dass es die Schwächsten der Gesellschaft trifft, an der Bildung zu sparen“, rufen Posch und Unterkofler zur Beteiligung am Protest auf. „Wir gehen auf die Straße, um eine Zukunft für unsere nachkommenden Generationen einzufordern. Eine Zukunft, in der alle Kinder einen Platz in der Gesellschaft haben und, in der wir wettbewerbsfähig bleiben!“

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