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»Beschäftigungsbonus ist fix!«

Auer: „Das ist sozialdemokratische ArbeitnehmerInnenpolitik!“

Ab 1. Juli erhalten Betriebe Geld, wenn sie zusätzliches Personal einstellen. Mit dem Bonus werden bis zu drei Jahre lang 50 Prozent der Lohnnebenkosten (Dienstgeberbeiträge) für zusätzliche Beschäftigungsverhältnisse in Voll- oder Teilzeit gefördert. Es handelt sich um einen steuerfreien, nicht rückzahlbaren Zuschuss. Gefördert werden beim AMS als arbeitslos gemeldete Personen, Schul- oder Uni-Absolventen sowie Jobwechsler, die in den letzten zwölf Monaten mindestens vier Monate in Österreich beschäftigt waren. Die Beschäftigungsdauer muss mindestens vier Monate dauern, damit fallen auch Saisonniers darunter.

Wer schnell handelt, handelt doppelt! „Der Bundeskanzler hat sich durchgesetzt und der ÖVP-Forderung nach Notifizierung der Richtlinie durch die EU-Kommission eine Abfuhr erteilt“, so die AK-Vizepräsidentin. Der Einbezug der EU-Kommission hätte nämlich eine Verzögerung von bis zu einem Jahr bedeutet. „Das kann man Menschen, die dringend Arbeit suchen nicht zumuten“, so Auer weiter.

Größte Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahme Die Bundesregierung stellt für die größte Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahme der Regierung 2 Mrd Euro zur Verfügung. „Auch wenn die Arbeitslosigkeit erstmals seit Jahren wieder zurückgeht, sind solche Maßnahmen unbedingt notwendig. Ziel muss es sein, möglichst viele zusätzliche Vollarbeitsplätze zu schaffen – und diese mit Menschen zu besetzen, die in Österreich arbeitssuchend gemeldet sind“, meint Manuela Auer.

Der Unterschied zu ÖVP-Modellen ist eklatant Die Maßnahme, für die sich der Bundeskanzler mit aller Kraft eingesetzt habe, sei ein gutes, praktisches Beispiel wie sozialdemokratische ArbeitnehmerInnenpolitik aussehe. „Der Unterschied zu ÖVP-Plänen ist eklatant. Dort werden Hartz-IV-Pläne gewälzt, die eine Armutssteigerung in Österreich auslösen würden. Die ans Licht gekommenen Studien zeigen nämlich, dass bis zu 700.000 Menschen durch die ÖVP Idee betroffen wären, weil sie keine Versicherungsleistungen mehr erhalten würden. Damit ist klar, wer sich für ArbeitnehmerInnen, aber auch für Unternehmen jedweder Größe stark macht“, meint die AK-Vizepräsidentin abschließend.

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