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»Beschäftigte verdienen Respekt!«

Beim Bundeskongress der Gewerkschaft öffentlicher Dienst wurde mit Patricia Zangerl erstmals eine Vorarlberger Vertreterin der FSG in den GÖD-Bundesvorstand gewählt. „Ich freue mich sehr darüber, dass ich nun die Möglichkeit erhalte, mich auch auf Bundesebene für die Interessen der Beschäftigten einzusetzen und die Gewerkschaftspolitik aktiv mitzugestalten“, so die engagierte Betriebsrätin.

Stark machen will sich Zangerl vor allem für die Entwicklung und Umsetzung einer Wertschätzungskultur. „Mir ist es wichtig, dass die KollegInnen für ihren Einsatz auch den gebührenden Respekt erfahren“, betont Zangerl. Man leiste im öffentlichen Dienst gute Arbeit für die Menschen, „die jedoch viel zu selten die entsprechende Anerkennung findet“. Das zu ändern, sei ein zentrales Anliegen von ihr.

Personelle Entlastung gefordert

Ein ganz wichtiger Punkt ist für Arbeitnehmervertreterin in dem Zusammenhang die personelle Entlastung. „Die KollegInnen arbeiten in vielen Bereichen bereits am Anschlag“, erklärt Zangerl. So auch im Gesundheits- und Pflegebereich, „wo ich das als LKH-Betriebsrätin jeden Tag hautnah miterlebe“. Die Anforderungen im öffentlichen Dienst seien allgemein enorm gestiegen, viele Aufgaben in den letzten Jahren hinzugekommen.

Dies betreffe nicht nur die Krankenhäuser und die Pflege, sondern auch andere Bereiche wie Sicherheit, Integration und Arbeitsmarkt. Ein Sparen auf Kosten der Gesundheit der KollegInnen komme daher „überhaupt nicht in Frage“. Vielmehr müssten nun Schritte hin zu einer nachhaltigen Entlastung gesetzt werden.

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