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»Arbeitnehmerrechte schützen!«

AK-Vizepräsidentin Auer stellt Forderungen an neue Regierung

„Die zukünftige Bundesregierung muss die Arbeit entlasten, die Arbeitslosigkeit bekämpfen, Bildungschancen ausbauen
und die Arbeitswelt menschlicher gestalten! Egal wie sich die Regierung zusammensetzt, wir sozialdemokratischen GewerkschafterInnen werden die Rechte der ArbeitnehmerInnen schützen und weiter stärken!“

Das kündigt AK-Vizepräsidentin Manuela Auer angesichts der geschlagenen Nationalratswahlen an. „Für uns bedeutet das Wahlergebnis, dass wir besonders wachsam sein werden und einen Sozialabbau nicht tolerieren werden!“

Dass sich FSG und SPÖ für soziale Gerechtigkeit einsetzen, hat auch die letzte Nationalratssitzung vor den Wahlen gezeigt. Dort wurden wichtige langjährige Forderungen der Gewerkschaftsbewegung beschlossen. Konkret etwa
die Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe. ÖVP und NEOS waren dagegen.

Mehr Gerechtigkeit

Mit der Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten ist ein weiterer wesentlicher Schritt gegen Diskriminierung gesetzt worden. Die Gewerkschaften haben seit Jahrzehnten gegen die Benachteiligung von ArbeiterInnen gekämpft. Mit den Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen, und gegen den Willen von ÖVP und NEOS, ist die längst überfällige
Gleichstellung endlich Realität.

Für Lehrlinge konnte ebenfalls eine dringend nötige Entlastung erreicht werden: Künftig müssen Lehrlinge, die ihre Ausbildung nicht in ihrer Heimatregion absolvieren, die Internatskosten nicht mehr selbst bezahlen. Diese Ausgaben sind vom Arbeitgeber zu tragen und werden diesem aus dem Insolvenzentgeltfonds zurückerstattet. ÖVP und NEOS
stimmten nicht zu.

Gegen Sozialabbau!

Besonders aufmerksam wird Auer die Angriffe der ÖVP und FPÖ auf die Sozialpartner verfolgen. „Sie planen ja die Pflichtmitgliedschaft bei Arbeiter- und Wirtschaftskammer abzuschaffen. Den ArbeitnehmerInnen drohen ohne Vertretung massive Verluste“, warnt Auer. „Im schlimmsten Fall könnten sogar das 13. und 14. Gehalt gestrichen
werden, wenn sich Unternehmer entscheiden aus der Wirtschaftskammer und den geltenden Kollektivverträgen
auszusteigen.“

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