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»Arbeiterkammer darf nicht zum Spielball der FPÖ werden!«

„Es ist das immer gleiche FPÖ – Spiel. Um von unangenehmen Fakten – wie dem derzeitigen Umfragetief – abzulenken, versucht die FPÖ die Arbeiterkammer in der Öffentlichkeit schlecht zu machen.“ Das meint heute AK-Vizepräsidentin Manuela Auer in einer Reaktion auf die FPÖ Kritik an der österreichischen Sozialpartnerschaft.

Manuela Auer: „Mit der Forderung den geringen monatlichen AK-Beitrag der ArbeitnehmerInnen nicht mehr automatisch vom Gehalt abzuziehen zielt die FPÖ punktgenau auf die Abschaffung der Sozialpartnerschaft.“ Das Austarieren der unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessen funktioniere in Österreich seit 1945 auf beispielgebende Art. Das sei ein Verdienst der Sozialpartnerschaft, um die uns viele Länder in Europa beneiden“, so Manuela Auer weiter. „Alle Umfragen und Studien zeigen im übrigen, dass die Arbeiterkammer eine der vertrauenswürdigsten Institutionen in Österreich ist“, verweist die AK-Vizepräsidentin auf die Faktenlage.

Die Arbeiterkammer in Österreich vertritt drei Millionen ArbeitnehmerInnen und bietet umfassende Rechtsberatung in arbeitsrechtlichen Fragen oder beim Konsumentenschutz. „Die kostenlose Beratungstätigkeit der AK wäre ohne die Pflichtmitgliedschaft nicht mehr leistbar. Die ArbeitnehmerInnen wären dann auf kostenpflichtige Auskünfte und Beratungen bzw. Rechtsvertretungen in Streitfällen angewiesen. Die Rechte der ArbeitnehmerInnen sind zu wichtig, um sie sorglos dem Spiel der freien Kräfte auszuliefern. Arbeitende Menschen brauchen eine starke Interessensvertretung“, so Auer.

Wie ernst die FPÖ ihre wortreiche Bekundung der Vertretung des „kleinen Mannes“ nehme, lasse sich gerade anhand dieser abstrusen Forderung ablesen. „Die permanente Anschwärzung der Arbeiterkammer, das Ignorieren der umfangreichen Leistungen im Sinne aller ArbeitnehmerInnen und die zielgerichtete Forderung nach einem Ende der der Pflichtmitgliedschaft ist ein Frontalangriff auf die Interessen der arbeitenden Bevölkerung. Dagegen werden wir uns mit allen Mitteln wehren“, so AK-Vizepräsidentin Manuela Auer abschließend.

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